PASTA

Klinische Vorteile einer
transtendinösen Technik
bei der Behandlung von PASTA-Läsionen

Problem

Die Ruptur komplettieren oder eine PASTA-Rekonstruktion durchführen?

Bei einer rekonstruierbaren PASTA-Läsion – typischerweise geringe Sehnenretraktion und ein zu 40 bis 50 % freigelegter Footprint – hat der Operateur zwei Optionen: die Ruptur komplettieren und anschließend eine herkömmliche Rekonstruktion der Rotatorenmanschette durchführen oder die verbleibenden Bursafasern erhalten und eine transtendinöse Rekonstruktion durchführen.

Studien haben Nachteile bei der Komplettierung der Ruptur nachgewiesen, darunter die Entstehung einer Fehlanpassung zwischen Länge und Spannung,1

Änderung der normalen Biomechanik der Manschette und größeres Potenzial einer nicht-anatomischen Rekonstruktion.5 Umgekehrt belegen Forschungsergebnisse, dass eine transtendinöse Technik, die natives Gewebe erhält, klare Vorteile bringt.

 

„Studien haben Nachteile bei der Komplettierung der Ruptur nachgewiesen, darunter ...
Änderung der normalen Biomechanik der Manschette und
größeres Potenzial einer nicht-anatomischen Rekonstruktion.“ 

- Don A. Buford, MD
Sports Medicine Clinic of North Texas
Bezahlter CONMED Berater

Kleineres Gelenkspiel, höhere Festigkeit und bessere Biomechanik

Die vergleichende Forschung zu diesen beiden Zugängen hat nachgewiesen, dass der transtendinöse Zugang statistisch signifikant mit einem kleineren Gelenkspiel, einer höheren durchschnittlichen Reißfestigkeit und einer überlegenen Biomechanik einhergeht.5


Nativer, anatomischer Footprint

Artikel von Dr. Lo und Dr. Burkhart haben belegt, dass mit einer arthroskopischen transtendinösen Technik der normale Footprint der Rotatorenmanschette wiederhergestellt und eventuelle Fehlanpassungen zwischen Länge und Spannung der reparierten Muskeln der Rotatorenmanschette potenziell minimiert werden können.1 Damit wird eine natürlichere, anatomische Rekonstruktion für Ihren Patienten möglich.5

Ausgezeichnete klinische Outcomes

Eine Studie von Dr. Castagna hat ergeben, dass der transtendinöse Zugang ein zuverlässiger Eingriff ist, nach dem bei 98 % der Patienten ein gutes Outcome mit erheblicher Schmerzlinderung und besserem Schulter-Score erwartet werden darf.3

Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Studie von Dr. Snyder, der zufolge diese Reparaturen eine zuverlässige und anhaltende Schmerzlinderung und eine Verbesserung der Schulterfunktion bewirken.2

VIDEOS - CHIRURGENPRÄSENTATION

„Transtendinöse Rekonstruktionen sind eine bewährte Methode bei der Reparatur einer partiellen artikularseitigen Ruptur zur besseren Erhaltung der nativen Größenverhältnisse.“ 

- Alessandro Castagna, MD
Humanitas Research Hospital
Bezahlter CONMED Berater
Y-Knot Flex
CONMED Lösung
Transtendinöse PASTA-Rekonstruktion mit Y-Knot®
Flex Nahtanker aus Nahtmaterial

Dem Operateur stehen Ankeroptionen in großer Auswahl zur Verfügung. Mit ihren geringen Abmessungen und ihrer festen Fixation bieten unsere Y-Knot® Flex Nahtanker aus Nahtmaterial jedoch klare Vorteile für die transtendinöse PASTA-Rekonstruktion:

Weniger invasiver Zugang

Studien haben belegt, dass kleinere Anker das Sehnengewebe weniger schädigen, und legen nahe, dass kleinere Anker für transtendinöse Eingriffe in Betracht gezogen werden sollten.6 Mit 1,8 mm sind unsere Y-Knot® Flex Anker

die kleinsten ganz aus Nahtmaterial bestehenden, doppelt geladenen Nahtanker auf dem Markt und tragen so zu einer weniger invasiven perkutanen Einbringung bei.

Feste Fixation bei geringerer Knochenabtragung

Die Y-Knot Flex 1,8-mm-Anker sind doppelt geladen mit zwei Strängen Hi-Fi® Nahtmaterial Gr. 2, bieten eine Fixationsfestigkeit von 380 N4 und benötigen eine um bis zu 80 % geringere Knochenabtragung.4

 

„Weil Anker bei einer PASTA-Rekonstruktion am Gelenkrand positioniert werden, wo die Knochendichte tendenziell höher ist, hat ein kleinerer Anker, wie beispielsweise der 1,8 mm Y-Knot Flex, der sich auf ungefähr 3,0 mm entfaltet, ausreichende Ausrissfestigkeit, um die Kompression mit einem transossär-äquivalenten Konstrukt während der Heilungsphase aufrechtzuerhalten.“ 

- L. Pearce McCarty III, M.D.
Fachärzte für Sportmedizin und Orthopädie
Bezahlter CONMED Berater
OPERATIONSTECHNIK-VIDEOS

Y-Knot Flex® Anker ermöglichen mehrere Technikoptionen wie:

Einreihig:

Ein oder zwei Anker medial platziert, horizontale Matratzennaht-Konfiguration.

Zweireihig:

Zwei Anker medial platziert, Matratzennaht medial, Nahtmaterial wird zu PopLok® 3,5 mm oder 4,5 mm knotenlosen Ankern geführt.

Doppel-Seilzug:

Zwei Anker medial platziert, Fäden werden verknotet, um die Supraspinatus-Sehne ohne Fadentransport-Schritte gegen den medialen Footprint zu komprimieren.

ANIMATIONEN - OPERATIONSTECHNIK
Reißbelastung

1 Lo and Burkhart, Transtendon arthroscopic repair of partial-thickness, articular surface tears of the rotator cuff, Arthroscopy, 2004. 2 Snyder et al. Long-term outcome for arthroscopic repair of partial articular-sided supraspinatus tendon avulsion, Arthroscopy, 2013. 3 Castagna et al., Predictive factors of subtle residual shoulder symptoms after transtendinous arthroscopic cuff repair, American Journal of Sports Medicine, 2009. 4 Daten liegen vor. 5 Gonzalez-Lomas et al., J Shoulder Elbow Surg 2008; 17:722-728. 6 Qing-Song Zhang et al., Comparison of the tendon damage caused by four different anchor systems used in transtendon rotator cuff repair, Advances in Orthopaedics, 2012.